uBu ist ein multidisziplinäres Ensemble aus Musiker*innen und Tänzer*innen. Das Ensemble entwickelt neue Konzertperformances an den Reibungsflächen und in den Kollisionsräumen zwischen Musik, Tanz und anderen Kunstformen. Es besteht seit 2016 und hat seinen Sitz in Köln.
We are…
Anna Neubert
Magdalena Öttl
Esther Saladin
Sophia Spies
Antonia Stäcker
Christoph Stöber
Yves Ytier
Wir nutzen unsere Besetzung aus Musiker*innen und Tänzer*innen als Resonanz- und Reflexionsraum für Fragen:
Wie wirkt Musik transformierend auf den Menschen? Wie übt sie Macht über Körper aus, stiftet Identität, Ideale und Gemeinschaften?
Dabei erproben wir in der kontinuierlichen Zusammenarbeit der Ensemblemitglieder den Austausch von Methoden, Wissen und Interpretationsverständnis.
In unseren zunehmend kollektiv erarbeiteten Performances interessiert uns die bewusste Grenzüberschreitung von tradierten Formaten, Rollenzuschreibungen und Kunstsparten, das Komponieren neuer Formen der Gemeinschaft, gemeinsam mit dem Publikum. uButopisch?
News & Echo
„Si uBu revendique une pratique inspirée de Zimmermann, intégrant la diversité des réalités musicales contemporaines, la fragmentation de partitions et des actions, d’abord perçue comme chaotique, semble finalement représenter une forme de réalité de notre société actuelle./Auch wenn uBu sich zu einer von Zimmermann inspirierten Praxis bekennt, die die Vielfalt zeitgenössischer musikalischer Realitäten einbezieht, scheint die zunächst als chaotisch empfundene Fragmentierung von Partituren und Handlungen letztlich eine Form der Realität unserer heutigen Gesellschaft darzustellen.“
(Crescendo Magazine/V. Okada, 2026)
„Stilsicher bewegt sich die Aufführung im Freiraum der Assoziation, bietet aber mit der atmosphärisch eindrucksvollen Komposition von Bernd Alois Zimmermann wuchtige Emotion. Bei aller Düsternis gleitet uBu nie in einen romantischen Schmelz ab, sondern balanciert gekonnt zwischen Humor und angedeutetem Schrecken.”
(zu “Vom Hören und Feen”, Kölnische Rundschau /T. Linden, 2024)
„Kurtágs hochverdichtete Miniaturen und Schuberts unvollendete Preziosen, das schien ebenso unvereinbar, wie es am Ende doch ganz wunderbar zusammenpasste.“
(Bonner Generalanzeiger/G. Krawinkel, 2021)
„Dass es nur die richtigen Ausführenden braucht, um den Eindruck der Kompliziertheit rasch ins Gegenteil zu verkehren, zeigte das „Ensemble Ubu“ (...) In einer Mischung aus Ballet Mécanique und der Ästhetik René Magrittes, aus Dada und dem Theater des Surrealisten Alfred Jarry, agierten hier alle in einem genauso grotesken wie poetischen Spektakel“
(Heidelberger Nachrichten, 2018)
„Wie fremdgesteuert bewegen sich die Tänzer schwankend auf einer kleinen Bank, geraten in Schieflage, hängen in imaginären Seilen, an unsichtbaren Strippen. Sind es die Musiker, die als Marionettenspieler mit ihren Tönen die Bewegungen vorgeben? (...)Wer dominiert wen? Wer konterkariert was? Ein Stück, das, ohne explizit politisch zu sein, ein hohes Potenzial zur Auseinandersetzung mit der heutigen Gesellschaft hat.“
(Natalie Godziak, Hoertz24, 2019)
Neueste Projekte
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Portraitfilm
Wir freuen uns sehr euch mit diesem neuen Portraitfilm einen Einblick in das uBuversum rund um unser Ensemble geben zu können.
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Träume mit uns
Ubu ruft vom zum 24.April dazu auf, eine öffentliche Playlist zu befüllen. Mit Musik, die ganz persönlich mit Träumen verknüpft wird.
Hier geht’s zur Playlist
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Mutants in Music: III. DREAMTEAM
Mit „Mutants in Music: Dreamteam“ lädt uBu zum kollektiven Powernap. Das Ensemble legt sich schlafen und taucht ein in das Traumhafte, Poetische und Absurde des ultimativen Zusammenspiels. Können wir unsere Träume in Musik und Tanz zusammenbringen und dabei eine gemeinschaftliche Utopie in der Virtuosität des Kollektivs finden?